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für Fenster und Türen aus Holz
Denkmalgerechte Instandsetzung und Neuanfertigung
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... Umdenken, neue Ziele und andere Wege könnten die Einstiegsgedanken für das nachfolgend vorgestellte Bauvorhaben sein, welches mit von uns gefertigten Fenstern ausgestattet wurde. Auf den Zusammenhang zwischen Fenster und Bauphysik wird nach einer kurzen Vorstellung des Bauvorhabens eingegangen.

Ein Bauvorhaben, das aufgrund der denkmalpflegerischen Anforderungen den Originalzustand bei der Fenstererneuerung nicht nur in optischer, sondern auch in technischer Ausführung als entscheidenes Merkmal gefordert hat.

 

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Nach einer umfangreichen und aufwendigen Sanierung wurde das Gebäude in seiner ursprünglichen Schönheit und Einmaligkeit wieder hergestellt. Es dient jetzt als Büro- und Wohngebäude.

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Es wurden Blendrahmenfenster mit Einfachverglasung (Float 4mm), EV 40, aus Eiche geölt eíngesetzt. Dadurch konnte neben der originalen Gliederung der Fenster auch eine schmale Ansicht für alle Profile und Rahmenhölzer erreicht werden. Alle Fenster wurden ohne Dichtungen ausgeführt.

 

Ein fast für den Abriss reifes Fabrikgebäude ist der Ausgangspunkt für das Vorhaben der Sanierung.Trotz dieser, unter den heutigen energetischen Kenntnissen und Annahmen im Widerspruch stehenden Fensterkonstruktion, konnten im Zusammenhang mit der gesamten bau- und wärmetechnischen Ausführung der Sanierung des Gebäudes verblüffende Ergebnisse erzielt werden.

 

Durch den Einsatz von Wandheizungen (an allen Außenwänden des Gebäudes) wird eine sogenannte Hüllflächentemperierung erreicht. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt somit durch Strahlungswärme und nicht durch Konvektion. Durch die höhere Oberflächentemperatur an der Wandinnenseite gegenüber der Raumlauft sind Schimmel und Pilzbefall in Eckbereichen oder Fensterleibungen ausgeschlossen. Insbesondere in den kritischen Bereichen des Fensteranschlusses zum Bauwerk konnten raumseitige Oberflächentemperaturen von  19°C gemessen werden. Selbst im Bereich zwischen Flügelrahmen und Glasfläche sowie auf der Glasfläche wurden Oberflächentemperaturen von 13°C bzw. 10°C gemessen. Die Aussentemperaturen lagen zwischen 0 und -1°C, die relative Luftfeuchte des Raumes betrug 40% . Kondensationserscheinungen im Bereich der Fenster bzw. Verglasungen, wie anfangs befürchtet und vorausgesagt, finden nicht statt. Neben einem sehr angenehmen Raumklima wird die Restfeuchte im Mauerwerk erheblich reduziert,

 

Vielleicht kann dieses Bauvorhaben neben den ausschlaggebenden denkmalpflegerischen Aspekten auch dazu dienen, die derzeitige Bauausführung mit Ihrem U-Wert- Wettlauf, den überzogenen Anspruch an Dämmung und absoluter Dichtheit zu hinterfragen und zum Nachdenken anregen, Alternativen zu suchen und altbewährte Materialkombinationen wieder mehr zu verwenden.  Thermoskannenartige Gebäude werden ENEV- und DIN-gerecht zur Genüge gebaut bzw. saniert und die damit verbundene maßgebliche Einhaltung des DIN-Klimas durch die Nutzer ist in der Praxis oft nicht oder nur unzureichend möglich. Ein signifikanter Rückgang von Feuchteschäden und Schimmel ist dadurch nicht zu verzeichnen, eher ist das Gegenteil zutreffend und soll nunmehr durch Lüftungsanlagen beseitigt werden.

 

Wäre noch festzustellen, daß sich zur Zeit alle Nachweise bezüglich des Wärmebedarfs und des Energieverbrauchs auf statische Kenngrößen beziehen und die der Praxis viel näherkommende instationäre Betrachtungsweise nicht berücksichtigen. Hier sei nur nochmals erwähnt, daß die ENEV keine Strahlungswärme kennt und auch die passiven solaren Zugewinne bei opaken Bauteilen nicht berücksichtigt. Man sollte sich also fragen, wie die Sonne zwischen transparenten und opaken Bauteilen unterscheiden kann, wenn solare Wärmestrahlung nur bei transparenten Bauteilen berücksichtigt werden muß.

Soviel zum gedanklichen Hintergrund des Bauvorhabens.

Zur Relativierung sei angemerkt, daß nach wie vor das Isolierglasfenster zum heutigen Zeitpunkt das Maß aller Dinge bei der Vielzahl und Kombinationsmöglichkeiten bezüglich der Anforderungen ist und je nach Einbausituation die TR 20 als Leitfaden für die Ausbildung der Anschlussfugen gilt.  (redaktionelle Anmerkung; die beschriebenen Fenster

sind in dieser Ausführung nur mit eine Strahlungsheizung einsetzbar)

1 Sorptionsfähigkeit ist die Eigenschaft von Bauteilen bzw. Baustoffen, z.B. Feuchtigkeit aus der Raumlauft aufzunehmen und wieder abzugeben

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